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Projektfläche: Kobschütz

100%
100% bepflanzt (Bäume: 64000 von 64000)
Bei der Fläche handelt es sich um eine ehemalige Tagebaulandschaft südlich von Leipzig, die in den neunziger Jahren von der LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH) saniert wurde. Man hat begonnen diese Flächen aufzuforsten oder an Unternehmen zu verkaufen. Belantis hat 2004 eine ganze Menge Flächen gekauft - unter anderem unsere - um für den Bau des Freizeitparks Ausgleichsflächen zu schaffen. Über die letzten 11 Jahre ist die Fläche zusehends mit Sträuchern und Unkraut zugewuchert.

Also haben wir uns mit Belantis geeinigt, dass wir einen Teil der Aufforstung übernehmen und dafür die komplette Fläche „geschenkt“ bekommen. Konkret heißt das: wir forsten insgesamt 30 ha auf und zahlen für die gesamte Fläche von 68 ha einen symbolischen Preis von 1 Euro - für beide Seiten eine Win-Win Situation.

Ein großer Teil ist bereits Wald bzw. entstehender Wald, welcher vor wenigen Jahren aufgeforstet wurde. Wir können hier nun weitere 20 ha aufforsten, die Aufforstungsgenehmigung liegt bereits vor. Das Coole an dem Modell ist: wir sparen Kosten um gemeinnütziges Land zu schaffen, können mit unserem Know-How die Flächen kostengünstig aufforsten und selbst pflegen. Diese werden immer gemeinnützig bleiben und etwaige Erträge in ferner Zukunft auch wieder gemeinnützigen Zwecken zugutekommen!

Die Bäume pflanzen wird entlang des Bodenprofils:
•    Ganz oben ist es sehr trocken  - hier pflanzen wir Kiefern
•    Am Hang, wo das Wasser schnell wegläuft - pflanzen wir Lärchen
•    Unten am Sockel, wo das Wasser sich sammelt - pflanzen wir Schwarzerle und andere Laubbäume.

*Update 19.07.2017:

Nach Begehung vor Ort und Rücksprache mit der zuständigen Behörde in Leipzig werden wir die Zusammensetzung der Baumarten anpassen und die Anzahl der Bäume zunächst reduzieren. Im Spätherbst 2017 forsten wir den Bereich auf, den wir bereits vom Sanddorn befreit und eingezäunt haben. Hier werden wir hauptsächlich Kiefer und Lärche pflanzen. Die restlichen Bäume pflanzen wir horstweise. Gegenüber der großflächigen Entfernung der bestehenden Vegetation hat das u. a. den Vorteil, dass die Boden- und Lichtverhältnisse weniger radikal verändert werden. Dieses Vorgehen ist somit besonders naturverträglich und flexibel.


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