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Projektfläche: Berlin Mittelheide

59%
59,35% bepflanzt (Bäume: 19230 von 32400)
Wir haben uns entschieden eine weitere Fläche in Berlin zu übernehmen. Es handelt sich auch hier um ein Trinkwasserschutzgebiet, welches den Berlinern das Trinkwasser filtert. Die Fläche liegt in Mittelheide und gehört zum Stadtbezirk Friedrichshagen. Es besteht das gleiche Problem, wie bei den von uns bearbeiteten Flächen: Aufgrund starken Befalls mit Spätblühenden Traubenkirschen und der intensiven Verbisstätigkeit des Rehwildes kann sich der bestehende Wald nicht mehr natürlich verjüngen. Gegen die dichten Strauchschichten hat der Nachwuchs heimischer Bäume kaum noch eine Chance.
Es handelt sich bei der Fläche um eine typische Berliner Kiefernmonokultur. Die Fläche ist 3 ha groß. Die Fläche ist vom Baumbestand und Durchforstungsgrad sehr gut geeignet für das Projekt; die Kiefern sind etwa 80 Jahre alt. Es wachsen vereinzelt weitere Bäume wie Eichen und Buchen auf der Fläche und am Wegesrand stehen einige große Birken.
Um dieses innerstädtische Naherholungsgebiet zu erhalten und damit wichtige CO2-Senken zu schaffen, unterpflanzen wir die Fläche mit 18.000 Rotbuchen. Zusätzlich wird die wuchernde Traubenkirsche bekämpft und die jungen Pflanzen durch Einzäunung vor Rehverbiss geschützt. Die Unterpflanzung als auch die intensive Pflege der Fläche sorgen dafür, dass hier wieder ein gesunder Wald entsteht, der sich auf natürlichem Wege regenerieren kann und damit langfristig zur Verbesserung des Klimas beiträgt. Als Schattbaumart ist die Buche ein gutes natürliches Bekämpfungsmittel gegen Traubenkirsche, denn sie setzt sich nach den ersten Jahren gut gegen den Schädling durch.
Bei diesem Projekt arbeiten wir mit dem Berliner Landesforstamt zusammen, das aufgrund mangelnder finanzieller Mittel leider nicht in der Lage ist, die ökologisch wichtigen Maßnahmen flächendeckend selbst durchzuführen. Mit Eurer Hilfe erhalten wir dieses Naherholungsgebiet und den Lebensraum vieler Tierarten. Wir schaffen nachhaltig natürlichen Wald und damit lebensnotwendige CO2-Senken für den Großraum Berlin.

Update 07.11.2018: Aufgrund des extrem trockenen Sommers 2018 sind 80 Prozent der gepflanzten Bäume eingegangen. Um die Ausfälle zu ersetzen, müssen wir somit erneut 14.400 Buchen pflanzen. Weil die Berliner Forsten die weitere Pflege übernehmen und der Zaun schon steht, fällt der Baumpreis dieses Mal niedriger aus. Wir hoffen auf Eure Unterstützung – und dass der nächste Jahrhundertsommer auf sich warten lässt! Die Nachpflanzung findet voraussichtlich im Herbst 2019 statt.

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