Finanzen

  • Jahresabschluss 2015

    Das Jahr 2015 war für die Wald 1.1 gGmbH das siebte operative Jahr des Unternehmens.

    Wir hatten Einnahmen von insgesamt 115.000 Euro. Davon kamen allein 20.000 Euro als (zweckungebundene) Spende unseres Sponsors DOMO Chemicals. Die übrigen Einnahmen erzielten wir durch Baumspenden über unsere Webseite und Baumservice-Dienstleistungen. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 74.000 Euro. Dies ergibt einen Überschuss von 41.000 Euro, der durch die laufenden Abschreibungen über mehrere Jahre tatsächlich geringer ausfällt. Der Überschuss ist u. a. für den Kauf eines Traktors, eines PKW und die Vorbereitung der Projektfläche Kobschütz im Jahr 2016 einkalkuliert.

    Aufwendungen

    • Wir haben eine Teilzeit-Stelle für Projektmanagement/Büro und eine Vollzeit-Stelle für die Flächen- und Baumpflege geschaffen. Außerdem absolviert ein junger Freiwilliger sein FSJ digital bei uns. Dies kostet uns ab September ca. 450 Euro im Monat zusätzlich. Der Freiwillige wird bis zum August 2016 bei uns sein. Insgesamt stiegen die Personalkosten auf 36.000 Euro.
    • Wir hatten Abschreibungen in Höhe von rund 7.400 Euro. Diese resultieren vor allem aus Kosten für den Zaunbau auf mehreren Flächen (insbesondere Wallendorf), die über die Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben werden.
    • Für die Baumservice-Dienstleistungen haben wir einen Pflanzbohrer, zwei Kettensägen und Kletterausrüstung im Gesamtwert von 5.000 Euro gekauft. Erforderlich waren außerdem Fortbildungen im Bereich Arbeitssicherheit und Seilklettertechnik (insgesamt 3.300 Euro).
    • Der Kauf und Betrieb eines gebrauchten VW Caddy für den Transport von Personal und Werkzeug hat 4.200 Euro gekostet.
    • Aufgrund extremer Trockenheit mussten in Berlin-Friedrichshagen II 8.000 Rotbuchen nachgepflanzt werden (2.000 Euro).
    • Für die Unkrautbekämpfung (per Freischneider) in Wallendorf haben wir im einen Forstdienstleister beauftragt (1.400 Euro). Aus Kostengründen haben wir anschließend tageweise einen kleinen Traktor gemietet und die Pflege selbst übernommen. Dies haben wir auch zur Qualitätssicherung gemacht, weil die eigenen Mitarbeiter motivierter sind und mehr darauf achten, dass keine Setzlinge beschädigt werden. Zukünftig werden wir daher weniger Kosten für Fremddienstleistungen auf den Flächen und höhere Personalkosten haben.
    • Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u. a. Miete und Nebenkosten (Büro), Hosting der Webseite, Werkzeug, Büromaterial (zusätzlicher Arbeitsplatz, neuer Computer), Kosten für Geldverkehr und Steuerberater.

    Arbeitsschwerpunkte

    • Flächenakquise: Die neue Projektfläche Kobschütz südlich von Leipzig ist insgesamt 68 Hektar groß. Wir haben das Areal kostenlos bekommen und übernehmen im Gegenzug eine Aufforstungsverpflichtung über 20 Hektar des bisherigen Besitzers. So bekommen wir für eine angemessene Gegenleistung die bisher größte Fläche in den Bestand an gemeinnützigen Flächen. Schrittweise werden hier 136.000 Bäume auf 20 Hektar gepflanzt.
    • Pflege in Wallendorf: Der Oberboden der ehemaligen Deponie enthält viel Stickstoff, was eine raschwüchsige Bodenvegetation zur Folge hat. Damit die gepflanzten Bäume genug Licht, Platz und Wasser bekommen, mussten wir Sommer permanent mit Sense, Freischneider und Traktor arbeiten.
    • Crowdfunding: Um für die Pflege nicht weiterhin Dienstleister beauftragen oder Geräte mieten zu müssen, haben wir eine Crowdfunding-Kampagne für einen kleinen Traktor gestartet. Wenn wir die Arbeiten selbst erledigen, sparen wir langfristig Geld, das wir in neue Projekte und Bäume investieren können.
    • Baumservice: Wir haben uns überlegt, wie wir unsere Erfahrung mit Bäumen und das vorhandene Werkzeug so einsetzen können, dass wir zusätzliche Einnahmen generieren. Im Winter werden wir uns auf Stadt- und Gartenbäume konzentrieren und während der Vegetationsperiode auf die Aufforstungsflächen. So sind wir über das ganze Jahr ausgelastet und haben die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu finanzieren. Ende 2015 gab es den ersten (großen) Auftrag bei einem privaten Kunden.
    • Freiwilligen-Einsätze: Im Juni waren wir gemeinsam mit Helfern auf zwei Projektflächen. In Nietleben haben wir mit tatkräftiger Unterstützung des Nietlebener Heimatvereins Brombeere und Unkraut beseitigt, damit sich die gepflanzten Eichen entwickeln können. In Berlin-Friedrichshagen I sind wir wieder gegen die Spätblühende Traubenkirsche vorgegangen. Die jahrelange manuelle Bekämpfung zeigt inzwischen Wirkung: Der Neophyt hat an Vitalität verloren, während die Buchen langsam aber sicher an Höhe gewinnen.
    • Aktualisierung von Inhalten: Wir haben viele Texte der Webseite überarbeitet. So wurden die Wissensbasis aufgeräumt, die FAQs neu geschrieben, der Bereich „Sponsoren & Partner“ hinzugefügt und die Selbstdarstellung („über uns“) zusammengefasst.

    Administrative Tätigkeiten

    • Blog / Social Media
    • Spenderkommunikation
    • Buchhaltung

    Pläne für 2016

    • Relaunch der Webseite: Nachdem das grobe Konzept für die neue Webseite steht, werden wir einen Grafiker mit dem Layout und einen Entwickler für die technische Umsetzung beauftragen. Letzteres ist eine Herausforderung, da erfahrene Programmierer teuer sind.
    • Kauf eines Traktors: Im Frühjahr werden wir einen Kubota B2420 samt Mulcher kaufen. Der Traktor passt mit einem Meter Breite genau zwischen die Pflanzreihen. Mit der Crowdfunding-Kampagne können wir max. 6.000 Euro (Spendenziel) der benötigten 12.000 Euro aufbringen. Der Rest wird über den Überschuss aus 2015 finanziert.
    • Projekt Kobschütz: Die Fläche ist zum großen Teil mit hohem Sanddorn überwuchert. Um hier 136.000 Bäume pflanzen zu können, muss zunächst großflächig Platz geschaffen werden. Dazu werden wir im Herbst 2016 mit einem gemieteten Forstmulcher auf der Fläche arbeiten. Die Finanzierung dieses enormen und schwer kalkulierbaren Aufwands ist durch den Überschuss aus dem Jahr 2015 gesichert.
    • Baumservice: Eine wichtige Aufgabe besteht in der Akquise neuer Aufträge. Wir wollen unseren Baumservice als professionellen Dienstleister für die professionelle Baum- und Landschaftspflege in Halle (Saale) und Umgebung etablieren. Mit den Einnahmen unterstützen wir unsere gemeinnützige Arbeit und können einen Teil der Personalkosten decken.
    • Anschaffung eines PKW: Für die Arbeiten auf den Flächen und Baumservice-Dienstleistungen benötigen wir ein weiteres Fahrzeug. Nur so können wir Material, Anhänger und Traktor zu Flächen und Kunden transportieren. Mit den Überschüssen des Vorjahres werden wir einen Gebrauchtwagen kaufen.

    Zum Jahresende 2015 waren 3.715 Privatpersonen, Firmen, Schulen und Nichtregierungsorganisationen registriert (+734 gegenüber 2014). Im Jahresverlauf wurden 30.000 zusätzliche und damit insgesamt 191.063 Bäume gepflanzt.

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  • Jahresabschluss 2014

    Das Jahr 2014 war für die Wald 1.1 gGmbH das sechste operative Jahr des Unternehmens. Wir hatten Einnahmen von insgesamt 65.000 Euro. Davon kamen allein 20.000 Euro als (zweckungebundene) Spende unseres Sponsors DOMO Chemicals. Die übrigen Einnahmen erzielten wir durch Baumspenden über unsere Webseite. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 44.000 Euro u. a. für folgende Aufwendungen:

    • Pflanzung auf der Projektfläche Berlin-Friedrichshagen I: In unserem Auftrag hat ein Forstdienstleister die 3 ha große Fläche zunächst von der Spätblühenden Traubenkirsche befreit. Zum Schutz der Jungbäume vor Wild wurde ein Zaun gesetzt. Anschließend haben wir wie geplant 16.000 Rotbuchen gepflanzt.
    • Die Flächen Wallendorf I und II haben wir ebenfalls eingezäunt und damit für die Pflanzung Anfang 2015 vorbereitet.
    • Insgesamt betrugen die Aufwendungen für Material und Dienstleistungen 26.000 Euro.
    • Lohnkosten in Höhe von 5.000 Euro entfielen auf einen Projektmitarbeiter in Teilzeit und Aushilfslöhne. Ein Großteil der Arbeit wurde weiterhin ehrenamtlich erledigt.
    • Wir hatten Abschreibungen von ca. 3.700 Euro. Diese resultieren vor allem aus Kosten für den Zaunbau auf mehreren Flächen, die über die Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben werden.
    • Weitere Aufwendungen in Höhe von insgesamt 9.000 Euro setzen sich zusammen aus Miete und Nebenkosten (Büro), Hosting der Webseite, Werkzeug, Kauf eines umweltschonenden Multifunktionsdruckers, Fahrkosten, Büromaterial und Steuerberater.

    Am Jahresende 2014 waren 2.981 Privatpersonen, Firmen, Schulen und Nichtregierungsorganisationen registriert. Bis zum 31.12.14 konnten insgesamt 160.000 Bäume gepflanzt werden.

    Im Jahr 2014 haben wir uns im Wesentlichen mit folgenden Aufgaben befasst:

    • Flächenakquise: Wir planen ein neues Projekt in der Nähe von Kobschütz ca. 20 km südlich von Leipzig. Die Fläche ist insgesamt 68 ha groß, ein Teil ist bereits Wald oder Offenland. Wir hoffen das Areal kostenlos zu bekommen und würden im Gegenzug die Aufforstungsverpflichtung des Besitzers übernehmen.
    • Freiwilligen-Einsätze: Im Juli und Oktober haben wir gemeinsam mit freiwilligen Helfern auf der Fläche Berlin-Friedrichshagen I die Spätblühende Traubenkirsche bekämpft. Der invasive Neophyt bedrängt die heimische Flora und beeinträchtigt die Verjüngung. Mit den beiden Aktionen wurde die Pflanzung im Herbst vorbereitet. Wir arbeiten in diesem Projekt mit dem Forstamt Köpenick zusammen – ansonsten hätten die kleinen Buchen gegen das raschwüchsige Gehölz kaum eine Chance.
    • Neuer Sponsor: Ab sofort erhalten wir regelmäßig Baum-unabhängige Spenden von dem internationalen Chemiekonzern DOMO Chemicals. Dank der Vereinbarung bekommen wir für mindestens drei Jahre je 20.000 Euro. So können wir flexibler arbeiten und endlich langfristig planen.

    Weitere Tätigkeiten waren administrativer Art:

    • Finanzplanung für 2015
    • Buchhaltung/ Jahresabschluss
    • Email / Post Verkehr
    • Redaktion / Blog /Social Media

    Ziele für das kommende Jahr:

    • Professionalisierung: Wir planen die Einstellung eines Teilzeit-Mitarbeiters, der sich um das Alltagsgeschäft kümmert. Dazu gehört die Kommunikation mit Spendern und Partnern, die Pflege von Webseite / Blog / Social Media sowie Bewerbungen für Auszeichnungen.
    • Relaunch der Webseite: Die aktuelle Version ist seit 2009 online. Die neue Webseite soll mobil nutzbar und einfacher zu bedienen sein. Einige Funktionen werden verschwinden, andere kommen neu hinzu.
    • Das geplante neue Projekt Kobschütz südlich von Leipzig wäre unser bisher größtes. Mit dem Jahresüberschuss können wir die damit verbundenen Kosten (Zaunbau, Pflanzung etc.) finanzieren.
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  • Jahresabschluss 2013

    Tätigkeitsbericht 2013 Das Jahr 2013 war für die Wald 1.1 gGmbH das fünfte operative Jahr des Unternehmens.

    Wir konnten insgesamt 33.232 Euro an Spenden einnehmen und haben Investitionszuschüsse für unser pädagogisches Projekt i.H.v 6.604 Euro erhalten, die wie folgt verwendet wurden:

    • Wir haben ca. 4.700 Euro für die Aufforstung unserer Flächen aufgewendet. Wir haben auf unserer Fläche in Nietleben den Zaun gesetzt und die Eichen gepflanzt. Im freiwilligen Einsatz haben wir vorher den Wald aufgelichtet und wuchernde Traubenkirschen entfernt. In einem weiteren Einsatz haben wir mit freiwilligen Helfern den dann aufkommenden Brombeerbewuchs am Boden entfernt, um die Eichen mit Licht zu versorgen. Den entstehenden Überschuss können wir erst 2014 ausgeben, da wir mehrere Flächen bepflanzen werden.
    • Etwas über 13.000 Euro haben wir an unsere Aushilfen und den Projektleiter des pädagogischen Konzepts als Löhne plus Sozialabgaben gezahlt. Alle anderen Mitarbeiter inklusive der Geschäftsführung arbeiten weiter ehrenamtlich
    • Wir haben es in 2013 geschafft mit dem Saalekreis einen unbefristeten und kostenlosen Pachtvertrag über eine neue Fläche von 15ha in Wallendorf /Luppe abzuschließen. Die Fläche ist eine ehemalige Mülldeponie, die wir in den nächsten Jahren renaturieren und aufforsten werden.
    • Unser pädagogisches Konzept auf der Fläche Wallendorf: Wir haben seit Juli 2013 ein Projekt vorangetrieben, bei dem wir Schulen in einem 20km Umkreis der neuen Projektfläche (Merseburg, Leuna, Bad Dürrenberg) angesprochen haben, um mit den Lehrern ein Konzept für die Beteiligung der Schulen an der Projektfläche zu gewinnen. Die Kinder der unterschiedlichen Klassenstufen sollen die Fläche auf ihre Weise nutzen – vom spielerischen Bestimmen von Pflanzen und Tieren bis hin zum Pflanzen von Bäumen in den höheren Klassenstufen. Wir haben diese Erarbeitung des Konzepts und die Akquise der Schulen zu 80% vom Land Sachsen-Anhalt finanziert bekommen und konnten einen Projektleiter für 6 Monate fest einstellen.
    • Wir hatten Abschreibungen von ca. 2.000,- Euro. Hier sind vor allem die Kosten für den Zaunbau auf den einzelnen Flächen aktiviert und werden über die Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben.
    • Wir hatten Werbekosten in Höhe von 515 Euro
    • Etwas über 3.500 Euro waren sonstige Kosten. (Werkzeuge, Porto und Bürobedarf, Nebenkosten des Geldverkehrs, Buchführungskosten, Jahresabschlusskosten) 

    Wir planen für 2014 die Anschaffung eines umweltfreundlichen Druckers/ Scanners/ Kopierers mit langlebigen Komponenten und sparen dafür ca. 800,- Euro an.

    Für das Jahr 2014 stehen 3 grosse Projekte und deren Umsetzung incl. Pflanzungen und Zäunung an. Wir werden in Friedrichshagen II den Zaun bauen lassen, die Fläche professionell rein manuell von der Traubenkirsche säubern lassen und 16.000 Buchen pflanzen lassen. Ebenso stehen bereits die ersten beiden Teilflächen in Wallendorf mit insgesamt 18.800 Bäumen zum Einzäunen und Pflanzung an. Dazu werden ca. 40.000 Euro benötigt. Diese werden in 2014 ausgegeben.

    Am Jahresende 2013 waren 2.500 Privatpersonen, Firmen und andere Nichtregierungsorganisationen registriert. Bis zum 31.12.12 konnten inzwischen 145.000 Bäume gepflanzt werden.

    Gemeinsam mit den studentischen Angestellten und ehrenamtlichen Helfern hat sich die Geschäftsführung im Jahr 2013 im Wesentlichen um folgende Aufgaben gekümmert:

    • Realisierung des Projektes Friedrichshagen: hier waren wir in 2 Aktionen mit freiwilligen Helfern vor Ort und haben die nachwachsende Traubenkirsche auf 3ha bekämpft.
    • Flächenakquise
      • Flächensuche, Bemühungen bei verschieden Landkreisen, Landesregierungen, Unternehmen und privaten Besitzern 
      • Verhandlungen mit dem Saalekreis über die Nutzung der Altdeponie Wallendorf, incl. Beauftragung verschiedener Gutachten zum ökologischen Zustand der Altdeponie und zur Machbarkeit einer Aufforstung sowie der Vorbereitung eines möglichen pädagogischen Konzeptes
      • Planung und Vorbereitung einer weiteren Fläche in der Grösse von 2ha in Berlin-Friedrichshagen. Hier haben wir nun insgesamt 5ha Wald im Trinkwasserschutzgebiet in Pflege.
    • Flächennachsorge/ -betreuung und Rücksprache mit den verantwortlichen Forstwirten
      • Göritz
      • Selketal
      • Rübeland
      • Nietleben
      • Friedrichshagen I
    • Redaktionelle Tätigkeit um unsere selbst gestelltes Ziel der Umweltbildungsaufgabe wahrzunehmen
    • Veröffentlichung von eigenen redaktionellen im Bereichen: Umwelt, Klima, nachhaltige Waldwirtschaft
    • Weiterer Aufbau eines Netzwerkes zu Unternehmen die als potentielle Unterstützer und Spender in Frage kommen
    • Weiterer Aufbau der Nutzerdatenbank
    • Kommunikation mit Forstbetrieben in Berlin, um weitere Projektflächen zu realisieren
    • Ständige und fortlaufende Kommunikation mit den 2.500 Usern der Community.
    • Pflege der Sozialen Netzwerke wie Twitter (ca. 1.800 Follower) und Facebook (ca. 2.200 Fans)

    Weitere Tätigkeiten waren administrativer Art:

    • Eine Finanzplanung für 2014 wurde erstellt
    • Die Firmenpräsentation in Deutsch und in Englisch wurde aktualisiert
    • Buchhaltung/ Jahresabschluss
    • Email / Post Verkehr 
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  • Jahresabschluss 2012

    Das Jahr 2012 war für die Wald 1.1 gGmbH das vierte Jahr des Unternehmens, in welchem die operative Tätigkeit durchgeführt werden konnte.

    Wir konnten insgesamt 38.632 Euro an Spenden einnehmen, die wie folgt verwendet wurden:

    • Wir haben ca. 20.000 Euro für unsere Fläche in Berlin Friedrichshagen aufgewendet. Dort vor allem für die Beseitigung der wuchernden Traubenkirschen, den Zaunbau und die Pflanzung der 20.000 Rotbuchen
    • 6.600 Euro haben wir an unsere Aushilfen und Praktikanten als Löhne gezahlt. Alle anderen Mitarbeiter inklusive der Geschäftsführung arbeiten weiter ehrenamtlich
    • wir hatten Werbekosten in Höhe von 781 Euro
    • Etwas über 3700 Euro waren sonstige Kosten. (Werkzeuge, einen PC, Nebenkosten des Geldverkehrs, Buchführungskosten, Jahresabschlusskosten)

    Im Jahr 2012 konnten unser Büro weiter einrichten, und einen neuen Desktop-Rechner, einen neuen Schreibtischstuhl und Fachliteratur erwerben.

    Am Jahresende 2012 waren 2000 Privatpersonen, Firmen und andere Nichtregierungsorganisationen registriert. Bis zum 31.12.12 konnten inzwischen 125.000 Bäume gepflanzt werden. Somit waren Ende des Kalenderjahres 2012 erstmals alle Projektflächen bepflanzt.

    Gemeinsam mit den studentischen Angestellten und ehrenamtlichen Helfern hat sich die Geschäftsführung im Jahr 2012 im Wesentlichen um folgende Aufgaben gekümmert:

    • Realisierung des Projektes Friedrichshagen
      • Angebotseinholung und Auswertung, Auftragsvergabe, mehrtägige Flächenvorbereitung mit ehrenamtlichen Helfern/ Mitgliedern, 20.000 Rotbuchen wurden im Auftrag gepflanzt
      • Flächenakquise
        • Flächensuche, Bemühungen bei verschieden Landkreisen, Landesregierungen
        • Verhandlungen mit dem Saalekreis über die Nutzung der Altdeponie Wallendorf, incl. Beauftragung verschiedener Gutachten zum ökologischen Zustand der Altdeponie und zur Machbarkeit einer Aufforstung sowie der Vorbereitung eines möglichen pädagogischen Konzeptes
        • Flächennachsorge/ -betreuung und Rücksprache mit den verantwortlichen Forstwirten
          • Göritz
          • Selketal
          • Rübeland
          • In 2012 wurden die bis Dato vorhandenen 5 Flächen komplett bepflanzt.
          • Redaktionelle Tätigkeit um unsere selbst gestelltes Ziel der Umweltbildungsaufgabe wahrzunehmen
          • Veröffentlichung von eigenen redaktionellen im Bereichen: Umwelt, Klima, nachhaltige Waldwirtschaft
    • Weiterer Aufbau eines Netzwerkes zu Unternehmen die als potentielle Unterstützer und Spender in Frage kommen
    • Weiterer Aufbau der Nutzerdatenbank
    • Kommunikation mit Forstbetrieben in Berlin, um weitere Projektflächen zu realisieren
    • Ständige und fortlaufende Kommunikation mit den 2000 Usern der Community.

     

    Weitere Tätigkeiten waren administrativer Art:

    • Eine Finanzplanung für 2013 wurde erstellt
    • Die Firmenpräsentation in Deutsch und in Englisch wurde aktualisiert
    • Buchhaltung/ Jahresabschluss
    • Email / Post Verkehr
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  • Jahresabschluss 2011

    Im Folgenden findet ihr den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011, den wir an dieser Stelle wieder veröffentlichen. Auch bei diesem Jahresabschluss sei darauf hingewiesen, dass er (noch) nicht vom Finanzamt bestätigt wurde, da unsere Gemeinnützigkeit nur aller drei Jahre bestätigt wird.

     

    Tätigkeitsbericht Wald 1.1 gGmbH für das Geschäftsjahr 2011:

    Wir sind motiviert von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010 zum 01.01.2011 in unser erstes eigenes Büro umgezogen. Wir haben ein kleines Zimmer von 13qm in einer Bürogemeinschaft angemietet. Von dort aus arbeiten wir daran, mit Hilfe zahlreicher Unterstützer durch die Pflanzung neuer Bäume einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, was uns auch im Jahr 2011 sehr erfolgreich gelungen ist. Der Baumzähler auf unserer Webseite registrierte am 31.12.2011 insgesamt 110.000 gepflanzte Bäume, was einem Zuwachs von 25.000 Bäumen entspricht und eine Steigerung um 6.000 Bäumen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch die Zahl der Mitglieder auf unserer Plattform im Internet hat kontinuierlich zugenommen. Nach drei Jahren, in denen IPlantATree operative tätig war, registrierten wir 1.500 Privatpersonen, Firmen und Nichtregierungsorganisationen, die unsere Idee unterstützen.

     

    Das Jahr 2011 im Überblick

    Im Jahr 2011 betrugen die Gesamtspenden an die Wald 1.1 gGmbH knapp 46.000 Euro. Mit Blick auf die beiden vorangegangenen Geschäftsjahre, in denen das Spendenaufkommen jeweils bei rund 30.000 Euro lag, ist dies als deutlicher Anstieg der Spendenbereitschaft jedes einzelnen Mitgliedes unserer Plattform zu sehen. Davon wurden 25.000 Euro für die Pflanzung neuer Bäume auf der Projektfläche in Göritz, die bereits Ende 2010 stattgefunden hat, verwendet. Auch 2011 haben wir einen jungen Programmierer beschäftigt, der dafür sorgt, dass unsere Webseite jederzeit zu erreichen ist. Dafür sind Lohnkosten in Höhe von 4.800 Euro entstanden. Ansonsten lebt und entwickelt sich IPlantATree auch weiterhin dank zahlreicher ehrenamtlicher Unterstützer, die sich unentgeltlich um die Durchführung der Pflanzprojekte kümmern, auf die Suche nach potentiellen Spendern und neuen Projektflächen gehen und den Webauftritt und das Design von IPlantATree kontinuierlich verbessern. Wir können somit Personalkosten sparen und sicherstellen, dass die Spenden direkt in die Pflanzung neuer Bäume fließen. Bereits 2010 sind wir den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter beigetreten, um so auch unsere mediale Präsenz zu verstärken. Dies führte dazu, dass wir unsere Marketingaktivitäten ins Netz verlagert haben und Kosten für Werbung (in 2011 in Höhe von 60 Euro angefallen) nahezu komplett einsparen konnten. Unser Ziel sind administrative Kosten für Raummiete, Buchhaltung, Versicherungen in Höhe von maximal zehn Prozent der gesamten Spendensumme. Sie beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 4.000 Euro, was einem Anteil am Spendenaufkommen von weniger als zehn Prozent entspricht. Wir haben einen buchhalterischen Gewinn in Höhe von 6.800 Euro erwirtschaftet.

     

    Neben der Suche und dem Erwerb neuer Flächen haben wir uns zur Etablierung unserer Plattform auf folgende Tätigkeitsschwerpunkte konzentriert:

    • Redaktionelle Tätigkeiten, um unser selbst gestelltes Ziel der Umweltbildung zu erfüllen
    • Veröffentlichung von eigenen Blogartikeln in den Bereichen: Umwelt, Klima, nachhaltige Waldwirtschaft
    • Weiterer Aufbau eines Netzwerkes zu Unternehmen, die als potentielle Unterstützer und Spender in Frage kommen
    • Ausbau der Nutzerdatenbank
    • Kommunikation mit Forstbetrieben in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Berlin, um weitere Baumpflanzungsprojekte durchzuführen und zu dokumentieren
    • Planung neuer Projektflächen  in Städten wie Halle, Leipzig und Berlin
    • Mehrere Vorträge vor Unternehmen

     

    Für die Verwaltung der Geschäftsabläufe sind folgende Tätigkeiten angefallen:

    • Erstellung der Finanzplanung für 2012
    • Die bereits bestehenden Firmenpräsentationen in Deutsch und Englisch wurden aktualisiert
    • Buchhaltung/Jahresabschluss
    • Email/Post Verkehr
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