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Mar 18, 2011 - by Christian Lingnau
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Lärche (Europäische Lärche) (Larix europaéa)

Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, sie werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Die Lärche ist ein Baum der Hochlagen und erreicht eine Größe von ca. 40 Metern.

Vorkommen:
  • ursprünglich im Hochgebirgsraum (z. B. Alpen, Tatra) heute auch in Flach- und Hügelland
  • bildet Wälder mit der “Gemeinen Fichte” in subkontinentaler Klimalage, vor allem an Steilhängen
  • in Zentral- und Ostalpen erreichen sie gemeinsam mit der Zirbe Höhelagen von 2500m
Höhengrenze:
  • bis 2500 m
Standortansprüche:
  • benötigt lichtgesättigte Standorte
  • anspruchsvoller als Fichte; weniger anspruchsvoll als Tanne
  • liebt lockeren, nährstoffreichen, lehmigen und möglichst frischen Boden
  • Vorsicht bei staunassen und sauren Böden
Erkennungsmerkmale:
  • Rind erst glatt und grün, später graubraun und bis zu 10cm stark, rotbraun gefurcht, schuppig
  • gelblich braune Triebe, Zapfenschuppen anliegend.
  • 1 - 3cm lange Nadeln, sehr schmal, abgeflacht, wenig zugespitzt, biegsam und weich
  • Nadeln sind einjährig, verfärben sich im Herbst goldgelb
  • einhäusige Pflanze
Eigenschaften:
  • extreme Lichtbaumart, unempfindlich gegen Frost
  • typisches Herzwurzelsystem, kann sich tief in kies- und steinhaltigen Boden ausbreiten
  • wird max. 600 Jahre alt
  • Umtriebszeit 60 - 90 Jahre
  • Wuchshöhe bis 54m,Stammdurchmesser bis 1,50m
  • eiförmige, aufrechtstehende Zapfen 2,5 - 4cm lang
Blütezeit:
  • April / Mai
Samenreife:
  • Oktober / November
Samenabfall:
  • Frühjahr
Mischungsform:
  • meist gemischt mit Fichte vorkommend, in höheren Lagen mit Zirbe und Bergkiefer
  • Buche im Zwischen- und Unterstand
  • Wurzelpilze wie Goldröhrling, Hohlfußröhrling, Grauer Lärchenröhrling
Gefahren:
  • Triebsterben, Fege Schäden, Verbiss Schäden, Rüsselkäfer, Lärchenminiermotte, Lärchenkrebs
Besonderheiten:
  • einziger in Europa heimischer laubabwerfender Nadelbaum
  • Lärche benötigt Wipfelfreiheit ansonsten droht Krebsgefahr
  • Wegen Ihrer Empfindlichkeit nur bedingt im kleinflächigen Privatwald geeignet
Holzverwendung:
  • Bau- und Möbelholz, Fußböden, Täfelungen, Fenster, Türen, Dielungen, Schindeln

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