back
Oct 20, 2008 - by Micha
Oct 20, 2008 - by Micha
Das Klimaschutzpaket der EU
Die Europäische Union will ihr Klimaschutzpaket im Dezember unter Dach
und Fach bringen. Die 27 EU-Staaten und das Europaparlament streiten um
Instrumente und darum, welches Land und welcher Industriesektor wie
viel beitragen müssen.
TREIBHAUSGASE: Die EU will den Ausstoß von Treibhausgasen wie
Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent senken. Falls andere
große Wirtschaftsblöcke wie China oder die USA mitziehen, sollen es 30
Prozent sein. Die EU-Kommission schlägt vor, dass Deutschland seinen
Treibhausgas-Ausstoß gegenüber 2005 um 14 Prozent reduziert. Die
mittel- und osteuropäischen Staaten wie Polen fordern, den
Zusammenbruch ihrer Industrien nach dem Ende des Ostblocks zu
berücksichtigen. Dadurch verringerte sich der CO2-Ausstoß in den 90er
Jahren, während es jetzt wirtschaftlichen Aufholbedarf gibt.
EMISSIONSHANDEL: Besonders umstritten ist der Emissionshandel. Mit der Versteigerung von Verschmutzungsrechten sollen Verursacher von Treibhausgas-Emissionen zur Kasse gebeten werden. Grundidee ist, dass jeder Betrieb nur so viel CO2 ausstoßen darf, wie er dafür Rechte hat. Sonst muss er an einer Börse «CO2-Zertifikate» von einem sparsameren Betrieb dazu kaufen. Deutschland fordert Ausnahmen für Industriezweige mit hohem Energieverbrauch wie die Stahlbranche, die sich hartem globalem Wettbewerb ausgesetzt sehen.
ERNEUERBARE ENERGIEN: Bis 2020 sollen 20 Prozent des Energieverbrauchs in der EU aus Sonnenkraft, Wind-, Wasser- und Gezeitenenergie, Erdwärme, Biomasse sowie Biogas aus Abwässern und Hausmüll stammen. In ihrem Gesetzentwurf sieht die Kommission individuelle Quoten für die einzelnen Mitgliedstaaten vor. Deutschland müsste seinen Anteil von 5,8 Prozent im Jahr 2005 auf 18 Prozent anheben. Der Anteil an Biodiesel im Kraftstoffmix soll auf zehn Prozent steigen. Der «Sprit vom Acker» - also aus Raps oder Soja- ist wegen der gestiegenen Nahrungsmittelpreise in die Kritik geraten. Deshalb soll dieses Ziel jetzt auch mit Elektroautos erreicht werden können.
quelle: dpa
EMISSIONSHANDEL: Besonders umstritten ist der Emissionshandel. Mit der Versteigerung von Verschmutzungsrechten sollen Verursacher von Treibhausgas-Emissionen zur Kasse gebeten werden. Grundidee ist, dass jeder Betrieb nur so viel CO2 ausstoßen darf, wie er dafür Rechte hat. Sonst muss er an einer Börse «CO2-Zertifikate» von einem sparsameren Betrieb dazu kaufen. Deutschland fordert Ausnahmen für Industriezweige mit hohem Energieverbrauch wie die Stahlbranche, die sich hartem globalem Wettbewerb ausgesetzt sehen.
ERNEUERBARE ENERGIEN: Bis 2020 sollen 20 Prozent des Energieverbrauchs in der EU aus Sonnenkraft, Wind-, Wasser- und Gezeitenenergie, Erdwärme, Biomasse sowie Biogas aus Abwässern und Hausmüll stammen. In ihrem Gesetzentwurf sieht die Kommission individuelle Quoten für die einzelnen Mitgliedstaaten vor. Deutschland müsste seinen Anteil von 5,8 Prozent im Jahr 2005 auf 18 Prozent anheben. Der Anteil an Biodiesel im Kraftstoffmix soll auf zehn Prozent steigen. Der «Sprit vom Acker» - also aus Raps oder Soja- ist wegen der gestiegenen Nahrungsmittelpreise in die Kritik geraten. Deshalb soll dieses Ziel jetzt auch mit Elektroautos erreicht werden können.
quelle: dpa
Your comment will be deleted irrevocably!
0 comments
Ich habe keinen IPAT-Account und möchte
"I Plant a Tree" über mein
Facebook Profil benutzen.
Ich habe bereits einen IPAT-Account und möchte diesen mit meinem
Facebook Profil verknüpfen.
Hierfür bitte vorher einloggen:



