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30.11.2015 - von Philipp Conrad
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Gehacktes mit Schnitzel

Für Bäume kann nicht nur Mahd als Mulch verwendet werden, sondern auch Schnitzel. Nein keine normalen Schnitzel zum Essen: Hackschnitzel. Was diese mit Wiederaufforstung zu tun haben, erklären wir hier.

Hackschnitzel sind mit scharfen Messern gemahlenes Holz und werden als Schutz- und Düngemittel eingesetzt. Dafür kommen zumeist minderwertige Hölzer und anfallende Holzreste aus der Baumpflege, wie Kronenholz, in Frage. Kronenholz ist wie der Name schon sagt das Holz der Krone des Baumes. Da es bei der Pflege anfällt, ist es praktisch gleich nutzbar. Zwar können Hackschnitzel auch als Brennstoff oder Material in der Papierindustrie verwertet werden, wir wollen sie jedoch als Mulch nutzen.

Der größte Vorteil gegenüber Mahd ist die nahezu komplette Unterdrückung des Unkrauts. Gleichzeitig sind Hackschnitzel Dünger für die Bäume. So verwertet man die Reste der Baumpflege gleich weiter. Sollte einmal kein Bedarf an Hackschnitzelmulch bestehen, können damit ebenfalls Wege ausgelegt werden. Denn die Zersetzung von Hackschnitzeln dauert lange, weshalb sie erst nach ca. 7 Jahren aufgefrischt werden müssen. Durch die langsame Verrottung entwickelt sich, anders als beim Rindenmulch, kaum Geruch.

Übrigens wäre es toll, wenn Ihr uns beim Crowdfunding für einen Traktor unterstützt! Daran könnten wir auch einen Häcksler anschließen. :)

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