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27.01.2013 - von Christian Lingnau

Neues Jahr, neue Bäume

Das Jahrestreffen von I Plant A Tree war nicht nur produktiv, sondern hat auch viel Spaß gemacht. In wenigen Wochen geht endlich eine neue Projektfläche online.
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Von links: Christian, Michael, Axel, Martin, Fiene, Lutz und Sebastian

Am Samstag Abend war es wieder soweit: IPAT-Jahrestreffen in Halle (Saale). Dabei haben wir auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und auch gleich Pläne für 2013 geschmiedet. Im Vordergrund steht jetzt die Eröffnung einer neuen Projektfläche.

Flächen kaufen ist nachhaltiger als pachten

Was uns zuletzt am meisten beschäftigt hat war die Suche nach geeigneten Flächen. „Im letzten Jahr haben wir uns vor allem darauf konzentriert eine neue Fläche zu finden, die wir kaufen können. Wir wollen, dass die Flächen auch langfristig in gemeinnütziger Hand liegen. So ist sichergestellt, dass Spenden und Erträge auch in 100 Jahren gemeinnützig sind“, sagt Michael Bahr, Geschäftsführer von IPAT.

Hierbei sind wir ein gutes Stück weitergekommen. In Wallendorf (Sachsen-Anhalt) haben wir eine Fläche gefunden, die voraussichtlich Mitte Februar online geht. Warum es sich dabei um eine ganz besondere Fläche handelt sagen wir Euch, sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist. So viel schon jetzt: Die neue Projektfläche ist größer als alle bisherigen.

 

Autor: Christian Lingnau

Pädagogisches Konzept geplant

Beendet ist die Flächensuche ist damit aber nicht. „Unser Ziel ist es neue Flächen in mindestens einem neuen Bundesland zu akquirieren und zu erwerben“, erklärt Michael. „Außerdem werden wir mit einem pädagogischen Konzept auf unserer neuen Fläche die Schulen der Umgebung mit einbinden und am "lebenden" Beispiel den Schülern Themen rund um Baumkunde, Klimaschutz, Umweltschutz, Rohstoffkreisläufe und vieles mehr vermitteln. Wir beantragen derzeit bei einer Stiftung Mittel, um dieses Konzept vorzubereiten und im kommenden Jahr umzusetzen.“

Das Treffen selbst hat viel Spaß gemacht. IPAT ist dezentral organisiert, der direkte Austausch in der Gruppe ist deshalb eher selten. Und weil das einfach angenehmer ist als E-Mails und Telefon, sehen wir uns spätestens beim nächsten Mal wieder – oder bei der nächsten Pflanzaktion.

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3 Kommentare

  1. Markward / 30.01.2013 11:15:22 Uhr

    Ich bin gespannt auf die neue Fläche. =)

  2. juppheida / 31.01.2013 15:58:39 Uhr

    Warum müssen es immer nur große Wälder sein? Ich wohne im Thüringer Becken, viele Radwege und noch mehr Feldwege warten auf etwas Grün! Die Gemeinden sind bei gesponsorten Bäumen sicher gesprächsbereit..

  3. Christian Lingnau / 01.02.2013 21:21:58 Uhr

    @juppheida: Bäume an Wegen sind natürlich auch wichtig. Wir pflanzen aber lieber auf eigenen Flächen, um sicher zu gehen, dass wirklich nachhaltig gewirtschaftet wird. Wir wollen ja zusätzliche Bäume, nicht aber Aufgaben der Kommunen und Gemeinden übernehmen.

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