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05.10.2012 - von Knallerbse

Steckdose war gestern

Mit Maroshi und Kalhuofummi hat das lästige Suchen nach Stromquellen für Smartphone oder Tablet ein Ende. Dank Sonnenlicht ist aufladen jederzeit möglich.

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© changers.com

Sie klingen wie zwei leckere Gerichte beim indischen Schnellrestaurant um die Ecke, kommen jedoch anstatt einer Extraportion Curry mit einer Ladung Solarenergie für die permanent stromhungrigen Smartphones daher.

 Mit Maroshi (Solarmodul) und Kalhuofummi  (Batterie im Brieftaschen-Format) kann man egal ob zu Hause oder unterwegs ressourcenschonend Strom erzeugen. Die etwas mehr als DIN A4 große Solarzelle erzeugt je nach Lichteinstrahlung bis zu vier Watt pro Stunde. Bedenkt man, dass das Laden eines iPhones sieben bis elf Wattstunden benötigt und die Batterie maximal 16 Wattstunden speichern kann, reichen vier Stunden in der prallen Sonne, um das Smartphone zwei Mal laden zu können.

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© changers.com

Changers, ein Berliner Startup, vermarktet sein Produkt auch noch unter einem ganz anderen Aspekt. Der Clou liegt nämlich darin, dass die Nutzer in einer eigenen Onlinecommunity oder aber auf Facebook und Twitter die umweltfreundlich erzeugten Strommengen teilen und sich gegenseitig überbieten können.

Und wer mit Changers und direkter Sonneneinstrahlung fleißig Energie einspart, sammelt gleichzeitig „Changers-Credits“. Diese Credits können in Zukunft von den Nutzern gegen Preisnachlässe oder Sonderangebote bei teilnehmenden Partnern eingetauscht werden. Vielleicht gibt es im Partnerprogramm ja dann auch einen findigen indischen Restaurantbesitzer…

Die Bezeichnungen Maroshi und Kalhuofummi finden ihren Ursprung übrigens in unmittelbarer Nähe zu Indien. Maroshi ist nämlich eine Insel des Shaviyani Atolls, welches wiederum zu den Malediven gehört. Im 16. Jahrhundert erkämpften sich die Malediven erfolgreich die nationale Unabhängigkeit gegen Portugal. Auf Maroshi wurde dabei das Segel für das im Krieg bedeutende Schiff Kalhoufummi hergestellt. Außerdem versorgte man von dort aus das Schiff mit sämtlichen Vorräten. Und so kämpft man dank Kalhoufummi heute nicht mehr gegen die Seefahrer aus Portugal, sondern gegen einen anderen übermächtig erscheinenden Feind, den drohenden Klimawandel.

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