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Feb 24, 2012 - by Christian Lingnau

Ölsuche: Shell will in die Arktis

Der Mineralölkonzern Shell will diesen Sommer mit Probebohrungen vor Alaska beginnen. Dabei sind die Risiken der Ölförderung hier noch größer als anderswo. Greenpeace kritisiert die Pläne und ruft zum Protest auf.
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Foto: Arctic Sunset von artic pj [ CC BY-SA 2.0 ]

Shell Oil will diesen Sommer bis zu drei Bohrungen im Chukchi Sea an der Nordwest-Küste Alaskas durchführen. Weil der See nur kurze Zeit eisfrei ist, bleibt dem Unternehmen nicht viel Zeit. Innenminister Ken Salazar zufolge muss Shell für eine Genehmigung allerdings noch diverse Sicherheitsauflagen erfüllen. Dazu gehöre unter anderem die Fähigkeit, im Falle eines Unfalls angemessen regieren zu können.

Rebecca Noblin vom Center for Biological Diversity in Anchorage ist überzeugt, dass Shell dazu nicht in der Lage ist. Schließlich habe der Konzern die entsprechende Technologie bislang weder gebaut noch getestet. Somit könne man überhaupt nicht wissen, was im Falle einer Ölkatastrophe zu tun wäre: „The reality is, we don't know how to deal with an oil spill in the Arctic“.

Greenpeace zufolge hätte ein Ölunfall verheerende Folgen für das sensible Ökosystem der Arktis. Weite Wege und schwierige Wetterverhältnisse würden Notfallmaßnahmen zusätzlich erschweren. Dennoch wäre ein Ölfund wohl der Startschuss für das Rennen um das schwarze Gold in dieser Region. In einer Online-Petition fordert Greenpeace daher: Finger weg von der Arktis!

 

Autor: Christian Lingnau

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