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Feb 3, 2012 - by Christian Lingnau

Zustand der Wälder verschlechtert sich

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat den Waldzustandsbericht 2011 vorgelegt. Demnach hat sich der Zustand der Buchen weiter verschlechtert. Der Eiche hingegen geht es wieder deutlich besser.
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Foto: Wald von Biosphäre [ CC BY-NC-SA 2.0 ]

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Zustand des Waldes in Deutschland insgesamt leicht verschlechtert. Der Untersuchung zufolge sind 35 Prozent der Baumkronen leicht beschädigt. Das sind vier Prozent weniger als im Vorjahr. Deutliche Verlichtungen weisen mittlerweile 28 Prozent der Baumkronen auf – eine Zunahme um fünf Prozent gegenüber 2010. Nur noch 37 Prozent aller Bäume sind gesund.

Ursache für die negative Bilanz ist vor allem die Baumkronenverlichtung bei der Buche. Dafür ist in diesem Fall nicht in erster Linie der Mensch, sondern eine vermehrte Fruchtbildung verantwortlich. Fortpflanzungsfähige Buchen bilden im Schnitt alle fünf bis acht Jahre besonders viele Bucheckern. Für den Fortpflanzungsprozess und die Durchmischung des Erbguts ist dies elementar, bremst gleichzeitig aber auch den Holzzuwachs. Rund 15 Prozent der Bäume in Deutschland gehören zur Gattung der Buchen. Bei nur 12 Prozent war keine Verlichtung festzustellen.

Gute Nachrichten gibt es dagegen vom Eichenbestand. Hier ist der Anteil der Kronenverlichtungen gegenüber 2010 um 10 auf 41 Prozent zurückgegangen. Trotz des positiven Trends hat allerdings nur jede fünfte Eiche eine gesunde Belaubung. Nach den Buchen ist die Eiche hierzulande die am meisten verbreitete Laubbaum-Gattung.

 

Autor: Christian Lingnau

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