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Jul 9, 2011 - by Christian
Foto: fall.beeches von Tobias Mandt
Jul 9, 2011 - by Christian
Weltnaturerbe Buchenwald (5): Serrahn im Müritz-Nationalpark
In der fünften und letzten Folge unserer Reihe Weltnaturerbe Buchenwald geht es heute um das Naturschutzgebiet Serrahn im Müritz-Nationalpark. Im südlichen Mecklenburg-Vorpommern gelegen, erstreckt sich der insgesamt 322 Quadratkilometer große Nationalpark über Teile der Mecklenburger Seenplatte und der Feldberger Seenlandschaft. Aufgrund der unterschiedlichen Biotoptypen ist der Buchen-Urwald Serrahn Lebensraum für ungewöhnlich viele Tier- und Pflanzenarten.
Foto: fall.beeches von Tobias Mandt
Lange Zeit war Serrahn Staatsjagdgebiet der DDR und blieb somit von menschlichen Eingriffen weitgehend verschont. Dem ehemaligen stellvertretenden Umweltminister Michael Succow ist es zu verdanken, dass im Jahr 1990 inmitten der Seenlandschaft der Müritz-Nationalpark gegründet wurde. Seitdem folgt man dem Motto, die Natur einfach Natur sein zu lassen. Im Juni wurde das Teilgebiet Serrahn nach langer Wartezeit von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
In der Müritz herrscht ein ausgewogenes Klima, da die Wasserfläche der Seen die Temperaturschwankungen im Frühjahr und Herbst abfedert. Von speziellen Aussichtskanzeln können Besucher See- und Fischadler bei der Jagd beobachten. Weitere Wasserbewohner sind u.a. Enten, Schwarzstörche und Kraniche. Nach dem Tod mehrerer Rentiere geht die Parkverwaltung davon aus, dass inzwischen auch der Wolf in die Region zurückgekehrt ist.
Besonderen Wert legen die Verantwortlichen im Müritz-Nationalpark auf Umweltbildung. Auf regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen können Schülerinnen und Schüler Natur unmittelbar erfahren: „Sie lernen dabei in der Natur von der Natur. Mit Kopf, Herz und Hand, mit allen Sinnen und Spaß an den Dingen werden sie für die Natur begeistert und aufgeschlossen.“
Autor: Christian
In der Müritz herrscht ein ausgewogenes Klima, da die Wasserfläche der Seen die Temperaturschwankungen im Frühjahr und Herbst abfedert. Von speziellen Aussichtskanzeln können Besucher See- und Fischadler bei der Jagd beobachten. Weitere Wasserbewohner sind u.a. Enten, Schwarzstörche und Kraniche. Nach dem Tod mehrerer Rentiere geht die Parkverwaltung davon aus, dass inzwischen auch der Wolf in die Region zurückgekehrt ist.
Besonderen Wert legen die Verantwortlichen im Müritz-Nationalpark auf Umweltbildung. Auf regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen können Schülerinnen und Schüler Natur unmittelbar erfahren: „Sie lernen dabei in der Natur von der Natur. Mit Kopf, Herz und Hand, mit allen Sinnen und Spaß an den Dingen werden sie für die Natur begeistert und aufgeschlossen.“
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