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20.06.2011 - von Christian Lingnau

Kühlen ohne Klimaanlage

In einer aktuellen Studie kommt das Umweltbundesamt (UBA) zu dem Ergebnis, dass sich der Stromverbrauch durch Klimaanlagen massiv senken lässt. In vielen Gebäuden kann demnach auf eine aktive Kühlung sogar ganz verzichtet werden. Durch die intelligente Kombination effizienter Technologien und den Einsatz Erneuerbarer Energien könne das Klima entlastet und dabei gleich auch Geld gespart werden.
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Vier Prozent beträgt der Anteil des Stroms in Deutschland, der allein für die Kühlung von Gebäuden verbraucht wird. Doch selbst wenn sich das Klima stärker aufheizt als angenommen, kann der Stromverbrauch laut UBA durch den konsequenten Einsatz stromsparender Maßnahmen verringert werden. Bereits bei der Konstruktion eines Hauses sollte darauf geachtet werden, dass die Mittags- und Nachmittagssonne nicht durch großflächige Fenster scheint. Zudem sollte der Sonnenschutz möglichst außen angebracht werden. Voraussetzung für eine Auskühlung der Büro- oder Wohnräume sind außerdem eine wirksame Nachtlüftung sowie wärmespeicherfähige Wände. Wer obendrein noch solar oder per Erdkälte kühlt, benötigt meist keine aktive Kühlung mehr. Andernfalls empfiehlt das UBA den kombinierten Einsatz von effizienten Kältegeräten und Flächenkühlung. Je nach Raumsituation können bspw. sogenannte Kühlsegel Teile der Decke mit Wasser kühlen.

Weitere Tipps zum Thema findet Ihr in der Studie Klimaschutz durch Reduzierung des Energiebedarfs für Gebäudekühlung.

Foto: Fort «Furggels» - Air Conditioner von Kecko

Autor: Christian Lingnau

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