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28.04.2011 - von Christian Lingnau

Brand im Naturpark Hohes Venn gelöscht

Das Feuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn ist gelöscht. Die befürchteten Torfbrände sind ausgeblieben. Rund ein Fünftel der Parkfläche wurden durch den Brand am Ostermontag zerstört. Nach Angaben des zuständigen Forstamts wird sich das Hochmoor schnell erholen.
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Bis zu 350 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Großfeuer im deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn zu löschen. Schließlich hat auch der einsetzende Regen dabei geholfen, den größten Brand seit 60 Jahren in den Griff zu bekommen. Hinweise zur Brandursache gibt es derweil noch nicht. Obwohl Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, hat vermutlich Unachtsamkeit von Parkbesuchern zu dem Feuer geführt. Wegen der extremen Trockenheit waren weite Teile des Schutzgebiets seit Wochen für Besucher gesperrt.

Die Spuren des zweitägigen Feuers sind unübersehbar: Rund 1.000 Hektar Wald- und Wiesenfläche sind verbrannt. Von einer Katastrophe will der Leiter des zuständigen Forstams, Ives Pieper, aber nicht sprechen: „Schon einen Tag, nachdem das Feuer ausgebrochen war, haben wir in den schwarzen verbrannten Grasbüscheln Eidechsen gefunden.“ Der Großbrand sei schnell und oberflächlich gewesen, so dass viele Tiere in den Grasbüscheln überleben konnten. Das verkohlte Grasland könnte demnach bereits in einigen Wochen wieder grün sein.

Foto: P1080265 von Bernd Brägelmann

Autor: Christian Lingnau

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