zurück


28.07.2010 - von Micha
image
flickr - Swamibu

Bottom of the Pyramid

Christopher erklärt heute das BoP-Prinzip.
Das Konzept der "Bottom of the Pyramid" (BoP) wurde von dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler C.K. Prahalad begründet und hat sich inzwischen zu einer weltweiten Bewegungen vor allem von Wissenschaftlern, NGOs und Unternehmen entwickelt. Mit dem Begriff BoP werden die Milliarden von Menschen bezeichnet, die mit weniger als 1US-$ pro Tag auskommen müssen.

Laut Prahalad sind die traditionellen Konzepte der Entwicklungshilfe, die vor allem auf private und staatliche Spenden und Subventionen zurückgreifen, zu kurz gegriffen, um diesen Menschen zu helfen. Vielmehr sollen diese Personengruppe durch intelligente Ideen als vollwertige Konsumenten angesprochen und selbst zu Unternehmensgründern geschult werden, um sich aus der Armut zu befreien. Der letzte Aspekt greift damit die Grundidee von Mikrokrediten auf.

Insgesamt erscheint der BoP-Ansatz als eine gelungene Alternative zu den herkömmlichen Instrumenten der Entwicklungshilfe, auf die jedoch nicht verzichtet werden kann. Ohne Geldtransfers von Norden nach Süden in Form von Spenden und Subventionen wird sich die Armut wohl nicht beseitigen lassen.

1 Prahalad, C.K. (2006)

Dr. Christopher Bahn ist Oberasisstent bei CUREM am Institut für Schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich und schreibt regelmäßig für IPAT. - Danke

Dein Kommentar wird unwiederruflich gelöscht!

0 Kommentare

Du musst eingeloggt sein um Kommentare abzugeben.
Feedback ist momentan nur als Mitglied möglich!
Feedback is temporarily only available for members!

Ich habe keinen IPAT-Account und möchte
"I Plant a Tree" über mein
Facebook Profil benutzen.

Mit Facebook anmelden

Ich habe bereits einen IPAT-Account und möchte diesen mit meinem
Facebook Profil verknüpfen.
Hierfür bitte vorher einloggen:

Mit Facebook verknüpfen