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23.07.2010 - von Jan
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Gekommen um zu stechen

die Tigermücken sind da.

Ein Bericht vom SWR Umweltblog.

die Asiatische Tigermücke


Vor drei Jahren tauchte die Asiatische Tigermücke in der Oberrheinebene auf. Doch den ersten Eierfunden unweit von Rastatt folgten seither keine Hinweise auf eine weitere Ausbreitung in Deutschland. In Frankreich, der Schweiz und in Italien hat sich die aus Südostasien stammende Stechmücke dagegen fest etabliert.

Tigermücke - Copyright PD Dr. Andreas Krüger

Das Problem: Sie überträgt hauptsächlich das Chikungunya-Fieber. “Chikungunya” bedeutet auf Swahili “gekrümmter Mann”. Dieser Name rührt daher, dass der Krankheitsverlauf sehr schmerzhaft für Muskeln und Knochen ist, so dass Betroffene kaum noch gerade gehen können. Wer das überstanden hat, kann aber wieder vollkommen gesund werden.

Na, da haben wir bislang ja noch Glück gehabt. Mal sehen, wie lange das Glück dauert. Tropische Temperaturen wie derzeit sind die besten Voraussetzungen auch für diverse Krankheiten und ihre tierischen Überträger.

Zur Bildergalerie über Mücken, Bremsen und anderes lästige Getier: Krabbeln, stechen, schneiden - Wissen :: Natur & Kosmos | SWR.de.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem SWR Umweltblog. Die Veröffentlichung auf IPAT erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Axel Weiß.

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