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Mar 31, 2010 - by Jan

Europa stirbt aus...

Der SWR-Umweltblog berichtet über die Entwicklung der Biodiversität in Europa. Quizfrage am Rande: Was hilft um diesen Dilemma entgegen zu wirken?
Genau. Wald! Der nicht nur ein Ort mit einem auffällig hohen Baumaufkommen ist, sondern zudem einen entscheidenden Beitrag zum Artenschutz Beiträg.  - Jan

 - geschrieben von Axel Weiß (SWR Umweltblog) 

Schlechte Nachrichten aus Genf von der Weltnaturschutzunion. Die neue Europäische Liste der IUCN zeigt: Vom Aussterben bedroht sind in Europa: 9 % der Schmetterlinge, 11% der Totholzkäfer und 14% aller Libellen. Und der “Ecologist” meldet: allein in England sind in den letzten 200 Jahren mehr als 500 Arten ausgestorben. Weg. Verschwunden. Endgültig.

Wenig erfreulich, solche Zahlen. Sie zeigen: das Internationale Jahr der Biodiversität müsste eigentlich jährlich stattfinden, es gibt viel zu tun.

The release of the European Red List, commissioned by the European Commission, shows that nine percent of butterflies, 11 percent of saproxylic beetles beetles that depend on decaying wood and 14 percent of dragonflies are threatened with extinction within Europe.

Aber wie sieht die Wirklichkeit des internationalen Artenschutzes aus? Die 15. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens hat gerade die ohnehin vom Klimawandel gebeutelten Eisbären weiterhin zum Abschuss frei gegeben. Mit den einigen Stimmen Europas. Und der Rote Tunfisch wird auch nicht geschützt. Das Geschäft mit Sushi ist halt wichtiger als ein paar Fischlein. Solange die Tunfische noch nicht flächendeckend billig gezüchtet werden können wird im Meer abgeräumt was eben geht.

Soviel Kurzlebigkeit ist zum Mäusemelken und wieder mal ein Fall für das Zitat des Jahrhunderts (Grüße an F.Göltenboth):

Jeder Dollar, der auf diesem Planeten verdient werden kann, wird verdient. Und das sofort.

Soviel dazu. Die Verhandlungen in Doha sind wahrlich kein Ruhmesblatt in der Geschichte des Washingtoner Artenschutzabkommens.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem SWR Umweltblog. Die Veröffentlichung auf IPAT erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Axel Weiß.

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